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Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende
Das Risiko einer Berufsunfähigkeit gilt für jeden. Laut dem Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte geschieht jeder dritte Arbeitsunfall einem Berufstätigen, der jünger als 30 Jahre alt ist. Daher empfiehlt es sich für Azubis, so früh wie möglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.
Dem Verband zufolge können Informationen zur Vorbeugung einer Berufsunfähigkeit beim Betriebsarzt eingeholt werden. Dort können sich Berufstätige beraten lassen zu den nötigen Sicherheitsvorkehrungen im Arbeitsumfeld. Doch gesundheitliche Beschwerden und Unfälle lassen sich nicht immer vermeiden. Deshalb sollte jeder Berufstätige eine leistungsstarke Berufsunfähigkeitsversicherung haben.
Zum Schutz vor dem finanziellen Ruin ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung heute in jedem Fall notwendig. Viele nehmen noch immer fälschlicherweise an, dass der Staat im Fall einer Berufsunfähigkeit den Lebensunterhalt sichert und keine private Vorsorge nötig ist. Aber sogar bei Invalidität verweigert der Staat oft zureichende Leistungen. Dieser führt in solchen Fällen häufig an, dass die berufsunfähig gewordene Person andere Arbeiten ausführen könne. Diese stehen aber oft kaum in Beziehung zur Ausbildung der Person.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung springt bereits ein, wenn der Versichere seinen Beruf zu 50 Prozent nicht mehr ausüben kann. Man sollte unbedingt darauf achten, dass der Vertrag keine „abstrakte Verweisung“ enthält. Sonst muss der Versicherte im Fall der Berufsunfähigkeit eventuell einen anderen Beruf annehmen und erhält keine Rente. In jedem Fall sollte man zunächst Berufsunfähigkeitsversicherungen im Internet vergleichen.